Sonntag, 9. Juli 2017

Bilder aus der Wüste




 Dies ist vielleicht mein Lieblingsbild.
Sonnenaufgang in der Negevwüste über dem Ramonkrater.

  
Das Bild der Wüste wird ja oft gebraucht, Wüstenzeiten im Leben,
Stille, Einsamkeit, Versuchung, Überlebenskampf, Oasen, Auftanken.
Ich war vorher noch nie in einer Wüste gewesen...







  
 Gestartet sind wir für diesen Abschnitt der Reise in Netanya am Mittelmeer
Richtung Süden, dann nach Osten in die Wüste. Erste Station: Tel Beer Sheva.
  

 "Am nächsten Morgen stand Abraham früh auf. Er holte etwas zu essen und einen Ledersack voll Wasser, hängte Hagar alles über die Schulter und schickte sie mit ihrem Sohn weg. Hagar irrte ziellos in der Wüste von Beerscheba umher.
 Bald ging ihnen das Wasser aus. Da ließ sie den Jungen unter einem Strauch zurück
 und setzte sich etwa hundert Meter davon entfernt auf die Erde. »Ich kann nicht mit ansehen, wie mein Kind stirbt!«, weinte sie.
 Aber Gott hörte den Jungen schreien. Der Engel Gottes rief Hagar vom Himmel herab zu: »Warum weinst du, Hagar? Hab keine Angst – Gott hat das Schreien des Jungen dort unter dem Strauch gehört!
 Geh zu ihm und hilf ihm auf, denn aus seinen Nachkommen will ich ein großes Volk machen!«
Dann ließ Gott sie einen Brunnen sehen. Sie füllte ihren Ledersack mit Wasser und gab ihrem Sohn zu trinken.
Gott kümmerte sich auch weiterhin um Ismael. Er wuchs heran und wurde ein Bogenschütze."
  
  Die Bibel, aus 1. Mose 21
  
  
  
  









  Weiter in den Süden nach Mitzpe Ramon am Ramon Krater (Negev Wüste)



 Ankunft bei Abendlicht mit Steinbock,
 Sonnenaufgang am nächsten Morgen.
  








  



  Diese Zusage bekam noch mal eine ganz neue Bedeutung.
Kein Leben ohne Wasser, ohne Schatten, ohne Orientierung.
Wanderungen durch Oasen und Wadis:











 Weiter ans Tote Meer.
Die Felsenfestung Masada, Symbol des Existenzkampfes des jüdischen Volkes, Symbol des Überlebenswillens.





 Besuch der antiken Siedlung Qumran.
Einst existierte an diesem Ort eine Essener-Siedlung. Berühmt wurde der Ort durch die Schriftfunde von 1945. Bis 1956 wurden insgesamt 1250 Rollen gefunden, eine komplette jüdische Bibliothek der Essener, unter anderem eine komplett erhaltene Jesajarolle aus dem 2. Jahrhundert v. Chr.
Die bis dahin bekannten Abschriften waren mehr als 1000 Jahre jünger. Die älteren Dokumente beweisen die exakte Genauigkeit der Überlieferung der Bibel. Was wir heute lesen, ist absolut identisch mit dem, was die Menschen zur Zeit Jesu lasen. Qumran ist ein Beweis dafür, wie Gott über seinem Wort wacht.
 










 Habt einen wunderbaren Sonntag!



 Liebe Grüße von
Julia






 




Kommentare:

Petra's Papier und Tintenwelten hat gesagt…

Huhu Julia,
das sind ja wirklich wunderschöne Bilder! Ich werde sie bestimmt mehr als einmal anschauen. Danke, dass du sie mit uns teilst!
Liebe Grüße, Petra

Très Julie hat gesagt…

Gerne!
Die nächste Zeit werden noch mehr Bilder kommen, aus dem Norden und aus Jerusalem.
Schönen Abend!