Mittwoch, 6. Juni 2012

Was tust du hier?

Was tust du hier? Elia? Julia?

Fragen, die Gott Menschen stellt.
Wir hatten vor einiger Zeit eine Predigtreihe zu diesem Thema.
Elia, schwermütig.
Gottes Mittel gegen seine Schwermut?
Essen und Trinken, Schlafen,
ein freundliches, gutes Gespräch und viel Bewegung.
(Einen langen Weg zurück durch die Wüste).

"Was tust du hier? Was machst du Elia?"
fragt Gott den Propheten, der in der Wüste in einer Höhle
hockt und sich wünschte, sterben zu können.
Ohne Hoffnung auf Änderung, allein gelassen.
 Mit dem Gefühl, nichts ausrichten zu können, 
sein Leben bedroht von der Königin Isebel.

Er hat gegeben, gekämpft, versagt,
er ist müde,
es ist genug.

Ich habe genug, irgendwann finde ich mich in 
meiner selbstgewählten Höhle wieder.

Gott macht nicht mit!
Weder bei den Anklagen, noch beim Selbstmitleid,
er macht auch keine! Vorwürfe.

Er macht Elia neugierig.
Nur ein Schritt vor die Tür,
 dann zeige ich dir die Situation aus meiner Sicht.
Nicht im Sturm, Erdbeben oder Feuer,
sondern im Leisen, Sanften, Unscheinbaren.

Elia, du kämpfst nicht allein.
Gottes Handeln ist da, auch wenn ich es nicht sofort 
erkennen kann. 
Gott trägt an der Last den größeren Anteil.

"Was tust du hier?"
Du bist nicht allein.
Gott führt Beweise an, noch 7000 andere!
Nimm deine Arbeit wieder auf,
lebe deine Gaben.
Gott erneuert Elias Berufung und gibt ihm konkrete
Aufgaben.
Aus der Höhle heraus,
auf weiten Raum.

Gedanken aus einer Predigt von Georg Bollmann
in der FeG Wedel am 26.04.2012
zu einem Text aus 1. Könige 19,8-15


Manche Gedanken gehen mir lange nach, andere gehen sofort
unter im Alltag.
Diese gehen mir nach, daher möchte ich sie mit Euch teilen!


Eure Julia






Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ich sage da nur: footprint prayer! = Man(n) meint oefter mal im Leben!

Liebe Gruesse,
Gerlinde

nadelhaft hat gesagt…

Liebe Julia,

vielen Dank, dass Du diese Gedanken geteilt hast. Nachdem ich sie erstmals gelesen habe, hat es einen wahren Sturm der Gefühle und Gedanken in mir ausgelöst. Ich war gar nicht in der Lage etwas klares dazu zu sagen (und das mir... Du kennst mich ;-)).

Wie wunderbar tröstlich und auch ermahnend! Und... wie passend auf jeden von uns!
Toller Text, tolle Gedanken und tolle Führung von Georg!

LG Wenke

Ineke hat gesagt…

Liebe Julia,
dieser Eintrag hat mich beim Lesen letzten Freitag sehr berührt. Ich habe mir die Predigt daraufhin gestern noch einmal angehört. Deine "Zusammenfassung", Deine Gedanken sprechen mich dabei mehr an, vielleicht weil sie das Ganze auf den Punkt bringen, vielleicht ... Und sie laden mich neu ein, darauf zu vertrauen, dass Gott da ist, auch wenn ich es nicht spüre.
Danke für diesen Eintrag!
LG & GsD! Ineke

morgaine hat gesagt…

Liebe Julia!
I'm sorry! Ich habe dem falschen Blog mein "Herz geschenkt"! Ich habe diesen "zuspät" angeschaut. Doch ein zuspät im Leben gibt es nicht! Hab ganz lieben Dank, dass du am Brigitte Kreativ Blog teilnimmst! Nur so konnte ich über deinen Blog stolpern, innehalten. Deine Seiten bereichern, führen mich zurück, zu dem, dem ich folge!
Weiterso! Hab Dank!
Gudrun

Anonym hat gesagt…

Hallo,

Murmel hat mich absolut begeistert. Was ist das für eine Hunderasse? den Kleinen kann man ja nur gern haben.

Selbst hab ich einen kleinen Yorki.
Liebe Grüße Simone