Mittwoch, 30. März 2011

Wickelarmband aus Seidenstreifen


Gestern habe ich ein Wickelarmband aus geflochtenen
Seidenstreifen, einer alten Flohmarktspitze und
einem Flohmarktknopf 
für mich gebastelt.

Mein kleiner Perlmuttelefant passt wunderbar dazu.
Und- meine Christrosen fangen an , sich rosa-grün zu verfärben,
dann habe ich sie besonders gern!
Inspiriert hat mich ein Bummel durch die 
Noa Noa Ecke.


Shared with
White Wednesday


Liebe Grüße,  
Julia

Montag, 28. März 2011

"Vergangenheitsbewältigung"

Mein Brautkleid, das ich anlässlich unseres 20 jährigen Hochzeittags vorgeholt habe,
da es kein einziges Foto von unserer Hochzeit gibt, wo es gut zu erkennen wäre.
Damit ich darüber nicht jedes Mal wieder traurig bin,
habe ich gedacht,
ich mache die Fotos einfach jetzt!!!

Den Schnitt hat mir damals meine Mutter gemacht und ich habe genäht.
Schleier und Schleppe waren mit Süßwasser-Barockperlen bestickt, die ich später zu einer Kette verarbeitet habe. Die Spitzenmotive auf dem Schleier sind aus dem Spitzenstoff ausgeschnitten
und auf den Schleier genäht.

Die Knöpfchen sind mit Seide und Spitze bezogen.
(Das Kleid passt inzwischen weder meiner Puppe noch mir, deshalb musste ich es abstecken zum Fotografieren, daher die schlechte Passform.)
 Bei Burda gibt es gerade ein Gewinnspiel mit dem Thema Anlassmode,
dort habe ich die Fotos veröffentlicht.

Ich wünsche Euch eine schöne Frühlingswoche!
Liebe Grüße, Julia

Samstag, 26. März 2011

Variationen in blau-grau


Vergissmeinnicht inspirierte Ansteckblumen und Wickelarmbänder.

Ein schönes Wochenende wünsche ich Euch!
Liebe Grüße, Julia



Freitag, 25. März 2011

Überwindung

 
Ich mag eigentlich weder orange noch dunkelblau sonderlich gerne, 
aber eine Deko passend zu diesem 
Lesezeichen musste her.
Jeder hatte so eines auf seinem Teller liegen 
bei unserem gestrigen Kaffee und Mehr Frühstück.
Als Einstieg in das sehr herausfordernde Thema
der Jahreslosung 2011.

Mich hat besonders folgendes Zitat angesprochen,
weil ich es schon öfters erlebt habe, was für eine Last mir genommen wird,
wenn ich vergebe.

Wenn du einem Menschen vergibst, dann lässt du einen Gefangenen frei, 
aber dann entdeckst du, dass der wirkliche Gefangene du selbst warst.
Lewis B. Smedes
Ich wünsche euch Freiheit in diesem Sinne!
   




 
Liebe Grüße, 
Julia 







Mittwoch, 23. März 2011

Variationen in grün-rosa

Die Filzblumenscheiben in Rosatönen gibt es ab sofort
Ebenso die Ansteckblume.
 Der Ringaufsatz wird folgen.
Und jetzt noch einmal rosa -grün zum Freuen:
Meine Lieblingsarmbänder und eine Flohmarktbrosche, die ich verlängert habe.


Liebe Grüße, Julia

Dienstag, 22. März 2011

Alsterschwäne und Benefizkonzert

Hamburgs Alsterschwäne sind aus dem Winterquartier zurück!
Zumindest 2 habe ich gestern gesehen.

Ich habe noch schönere Bilder,
die sind aber zugegebenermaßen nicht von gestern,
sondern vom letzten Frühling.





Die Japanische e.c. Gemeinde Hamburg und die 
FeG Holstenwall laden ein:



Benefizkonzert für Japan

Sa., 2. April 2011, 18.00 Uhr
Ort: FeG Holstenwall
Michaelispassage 1, 20459 Hamburg    S1 Stadthausbrücke

Eintritt frei  Spende erbeten

Montag, 21. März 2011

Christrosen

Die Christrosen, die ich im Herbst gekauft hatte,  haben den Frost leider nicht überlebt,
aber weil ich sie so gerne habe,
habe ich doch noch neue gekauft und sie mit  Stiefmütterchen
zusammen gepflanzt.


Einen schönen Wochenanfang!
Eure Julia

Sonntag, 20. März 2011

Frühling

Allmählich wird es auch bei uns im Norden etwas frühlingshaft
und man kann sich wieder luftigere Kleidung vorstellen!

Nach diesem Schnitt habe ich schon viele Kleider genäht.
Obwohl er aus einer Burda von 1995 stammt,
benutze ich ihn immer wieder gerne!

Herzliche Frühlingsgrüße, Julia

Freitag, 18. März 2011

Heute ist Freitag,

aber der Sonntag kommt.
"Es war Freitag; es war ein Freitag, als mein Jesus tot an einem Stamm hing.
Aber es war Freitag,
...und der Sonntag sollte erst noch kommen!

Es war Freitag und Maria heulte sich die Augen aus. Die Jünger rannten in
alle Richtungen davon, so wie Schafe. die keinen Hirten haben.
Aber das war am Freitag,...
und der Sonntag sollte erst noch kommen!

Es war Freitag und die Zyniker schauten sich die Zustände in der Welt an
und sagten: "Na bitte! Alles bleibt so wie es ist.
Diese Welt wird sich nie ändern."
Die Zyniker hatten ja keine Ahnung,
dass es nur Freitag war...
und der Sonntag sollte erst noch kommen!
Es war Freitag! 
Am Freitag hatten die Mächte, die die Armen unterdrücken
und ihnen Not machen, das Sagen.
Aber das war eben am Freitag...
und der Sonntag sollte noch kommen!
Es war Freitag und Pilatus dachte, er könnte sich die Hände vom drohenden
Ärger reinwaschen. Die Pharisäer stolzierten herum und lachten
und klopften sich gegenseitig auf die Schultern. Sie dachten,
sie hätten die Dinge endlich wieder im Griff.
Sie wussten ja nicht, dass es erst Freitag war!
Aber der Sonntag sollte kommen!

Wir müssen uns aufmachen in diese Welt, in der soziale Ungerechtigkeit
und politische Unterdrückung herrschen,
und die Nachricht verbreiten, dass der Sonntag kommt.
Auch wenn es Millionen von Verhungernden gibt.
Auch wenn die Hälfte der Erde unter der Knute von tyrannischen
Systemen leidet.
Auch wenn in Lateinamerika Diktatoren das Sagen haben.
Die Menschen mögen um ihre Rechte betrogen und in ihrer Hoffnung erschüttert werden.
Aber ich schäme mich des Evangeliums von Jesus Christus nicht, weil ich allen, 
die am Abgrund der Verzweiflung stehen, aus voller Kehle zurufen kann:

"ES IST FREITAG...
ABER DER SONNTAG KOMMT!""


Das waren Ausschnitte aus einer Kurzgeschichte von
Tony Campolo
Party auf Zimmer 210
Inspirierende und tiefgründige Geschichten

Es lohnt sich auf jeden Fall,  die ganze Geschichte zu lesen, wir haben sie im
gestrigen Abendgottesdienst gehört.
Die Bilder sollen unsere persönliche Not, unsere Schuld, unsere Fragen,
unsere "Freitage"  symbolisieren.
Jeder ist eingeladen, sein eigenes "Bild" dort abzulegen!


Herzlichst, Julia

Dienstag, 15. März 2011

Unsinkbar?


Seit gestern habe ich ständig Bilder aus James Camerons Film Titanic vor Augen
und zwar jenes der Musiker, die unbeirrt weiterspielen,
obwohl Menschen um sie herum ums Überleben kämpfen,
sich mit Rettungsbooten befassen, obwohl es eh zu spät ist...
Das Bild gewinnt für mich noch mehr an Aktualität, seit ich nachgelesen habe,
was sie gespielt haben könnten.
Ich zitiere aus dem Buch
"James Camerons Titanic"
von ED W. Marsh:
"War das letzte Lied,das die Band gespielt hat wie allgemein angenommen,
"Näher, mein Gott zu dir"
oder war es der damals populäre Walzer
"Songe d'Automne"?
Die Aussagen der Überlebenden stimmen in diesem Punkt nicht überein
(obwohl die Mehrzahl der ersten Version Glauben schenkt,
da die Hymne ein persönlicher Favorit Wallace Hartleys war.)"

Die Frage, die ich mir stelle:
Welches ist mein Lied?


Herzlichst, Julia

Quellen des Textausschnitts und der Bilder:
Marsh, James Camerons Titanic
Die Bunte, Titanic- Film & Wirklichkeit

Montag, 14. März 2011

Zwischenlandung

 
Ich habe mir vorgenommen, jedes Mal, wenn ich nach Hamburg fahre,
ein Bild mitzubringen.
Dieses Mal sind es mehrere, weil ich die Gänse so lustig fand
wie sie auf dem Rathausmarkt zwischen den Touristen  herumspazierten.










Ein kleiner Teil der Einkäufe ist auch schon verarbeitet...



...zu neuen Filzscheiben für die Wechselringe.
Ihr findet sie  


Julia

Sonntag, 13. März 2011

Zerrissenheit



Es sollte eigentlich ein ganz normaler Post werden.....  mit schönen Bildern von den Hochzeitstagsrosen und den ersten Blüten aus dem Garten nach vielen Wochen Frost und Winter.
Und dann geschieht etwas und sie ist da, die Spannung, die wir 
aushalten müssen zwischen Freude und Leid,  zwischen Licht und Finsternis.

Mich begleiten in Gedanken noch folgende Liedzeilen von Albert Frey 
aus dem Gottesdienst heute morgen:



 1. Zwischen Himmel und Erde ist ein Riss
und ein Kampf zwischen Licht und Finsternis
in dieser Zwischenzeit, in dieser Zwischenzeit.

Zwischen Himmel und Erde sind wir noch 
und das, was wir nicht wollen, tun wir doch
in dieser Zwischenzeit, in dieser Zwischenzeit.

2. Zwischen Himmel und Erde leiden wir
an Zerrissenheit auf dem Weg zu dir
in dieser Zwischenzeit, in dieser Zwischenzeit

Zwischen Himmel und Erde ist ein Steg, 
und du selbst bist die Brücke und der Weg
in dieser Zwischenzeit, in dieser Zwischenzeit.

Zwischen Himmel und Erde hängst du dort, 
ganz allein und verlassen von Mensch und Gott,
zwischen Himmel und Erde ausgestreckt,
dort am Kreuz
Zwischen Himmel und Erde hängst du dort, 
wo die Balken sich kreuzen, ist der Ort,
wo sich Himmel und Erde trifft in dir,
dort am Kreuz.
.

Albert Frey