Freitag, 4. Februar 2011

(K)ein Land im Wandschrank?

Einmal in Monat gibt es in der Freien Evangelischen Gemeinde in Wedel "Kaffee und Mehr", ein gemeinsames Frühstück für Frauen mit anschließendem Gedankenaustausch zu verschiedensten Themen.
Ich bin für die Deko und ab und zu für das Thema zuständig.

Für den Januar habe ich einen Ausschnitt aus dem Hörbuch "Der König von Narnia" von C.S. Lewis als Einstieg benutzt. Suse und Peter versuchen den Professor zu überzeugen:"...aber das kann doch gar nicht wahr sein. Es gibt doch keinen Wald im Kleiderschrank und keinen Faun darin."
"So,so", meinte der Professor. "Da weißt du ja mehr als ich..."
"Aber dann...," rief Suse und stockte. Sie hatte sich nicht träumen lassen,dass ein Erwachsener so reden könnte, wie es der Professor jetzt tat......
"Aber, Herr Professor", rief Peter, "das kann doch gar nicht wahr sein!"
"Und warum nicht?",fragte der Professor.

Danach habe ich noch einmal C.S.Lewis zitiert:

Wenn ich eine Sehnsucht in mir spüre,
die durch nichts in dieser Welt gestillt werden kann,
dann ist die wahrscheinlichste Erklärung dafür die,
dass ich für eine andere Welt geschaffen würde.

Lassen wir den Gedanken zu, die Bibel könnte Recht haben mit ihren Aussagen über eine zukünftige, andere Welt? Wenn es sie tatsächlich gibt? Und man sie tatsächlich nicht automatisch erreicht?
Ich finde, es ist nötig, diese Fragen für sich zu klären!
"Aber,dann....."





Mit der Deko habe ich versucht, Narnia zu symbolisieren, die Zweige, die die Kinder spüren, als sie die weichen Pelzmäntel des Wandschranks hinter sich lassen, die weiße Schneelandschaft und die Laterne an der Stelle des Übergangs zwischen beiden Welten. Der Frühling, der beginnt als der Löwe Aslan durch sein Sterben den Zauber der Hexe besiegt.


















 



 

Kommentare:

Sonja Hentschel hat gesagt…

Oh Julchen, das ist wunderschön, genau so wie es ist. Der Rand ist ein Traum, die Bilder sowieso, man kann ja schon richtig stöbern. Großartig!!
Sonja

brandis hat gesagt…

Guten Morgen, mein Spatzi!

Eine gelungene Idee, diesen Abschnitt aus dem Roman von C. S. Lewis als Einstieg für ein so grundsätzliches Thema zu nutzen.

Dein Stephan