Donnerstag, 3. Juli 2014

Töpfern


  
Ich lerne
-mit außerordentlich großem Vergnügen-
töpfern.
  
  

 Und bin erstaunt wie gut es klappt!
Ähnlich wie beim Glasperlen wickeln am Anfang, kann ich
nicht bestimmen was passiert.
So wie das Glas gemacht hat was es will, 
bestimmt jetzt der Ton die Form.



 Meine Mutter ist Töpferin.
Wie oft habe ich als Kind neben der Drehscheibe gestanden und
zugeschaut. Die Bewegungsabläufe sind als Bilder in meinem
Kopf irgendwie abgespeichert.
Und obwohl ich es nie selber gemacht habe, kommt es mir vor als sei ein 
Teil davon abrufbar.







Das Schönste überhaupt:
Craquelé- Glasur



 
 Liebe Grüße von
Julia




 
 verlinkt mit
RUMS



 
 







 

Mittwoch, 18. Juni 2014

MMM, Shalwar oder Pumphose

 
oder Pluderhose oder Haremshose.....
Wie auch immer man sie nennen will.

 Wunderbar luftig und gemütlich!
 Ferienstimmung!
 Der Schnitt ist super einfach und die Hose richtig
schnell fertig!


Den Stoff wie auf der Zeichnung umklappen,
je nach Größe. Ich habe einen ca. 15 cm breiten Rand
stehen lassen, da ich nicht groß bin.

 

 
 Eine Rundung ausschneiden, ja nach dem, ob die Hose in der Taille
oder auf der Hüfte sitzen soll.
Kleine Dreiecke für die Füße abschneiden.

Seitennähte schließen.
Hosenbeine entweder umnähen oder
ein kleines Bündchen dran machen.
 Stretchjersey-Bündchen für die Taille.

Fertig.
 
(Ich habe mir letztes Jahr so eine auf dem Flohmarkt
gekauft, leider geht sie an den Seitennähten schon kaputt,
aber der Schnitt ist doch klasse!)





 
 Alle anderen Damen in selbstgeschneidert
 Liebe Grüße von
Julia












Montag, 16. Juni 2014

Abendstimmung

  
 Ich genieße die Abende, die warm genug sind,
um sie draußen zu verbringen.
Der gestern war es nicht wirklich,
aber ich habe einen neuen Beistelltisch und neue Windlichte
aus dem
 
Laden.

 


Warm angezogen war es trotzdem wunderschön!




  




 Liebe Grüße von
Julia











 

Freitag, 13. Juni 2014

Herzensland im Wandschrank??


Quelle: Google Bilder
Tatsache ist, dass ich mich an ganz vieles aus meiner Kind- und
Teenagerzeit nicht erinnern kann.
Und da sind Gefühle, Erinnerungsfetzen die ich nicht richtig einordnen kann.
Die nicht schön sind.
Je mehr ich mich damit beschäftige, umso mehr kommen davon....
Ich habe versucht, ein Bild dafür zu finden wie ich mich dabei fühle.
Wie mitten auf einer Eisfläche, die beginnt zu schmelzen, die nicht mehr trägt.
Ich fühle das Knacken unter den Füßen.
Habe Angst, einzubrechen, unterzugehen.
Es fühlt sich ganz und gar nicht sicher an.

Also erst mal lieber wieder runter vom Eis und alles schön wegschließen
und erst mal Sicherheit schaffen.
???Wie???

Ich musste an den Film "Der König von Narnia" von C.S. Lewis
denken und habe ihn daraufhin noch einmal bewusst angeschaut.
Das Eis schmilzt, die Macht der Hexe ist gebrochen, der Frühling kommt.
Aber sie müssen noch über den Fluss und eine Schlacht schlagen,
Verrat muss gesühnt werden....
Die Schlüssel!szene für mich in diesem Moment war die mit dem Weihnachtsmann.
Sie bekommen Ausrüstung und Waffen für die bevorstehende Zeit geschenkt.
Peter ein Schwert, das er später in die Eisscholle rammen wird, an dem sie sich
festhalten können als die Wassermassen über ihnen zusammen schlagen.

Was wird meine Ausrüstung sein?
Woran werde ich mich festhalten, wenn die Wassermassen (der Erinnerungen)
über mir zusammen schlagen?
Diese Frage habe ich meinem Vater im Himmel (Gott) gestellt.

 
Schnitt


Ich liebe C.S. Lewis und seine Art, geistliche Wahrheiten in Bilder zu packen.
Das Land im Wandschrank, davon handelte einer meiner
allerersten Posts, die ich geschrieben habe (Feb.2011).
Damals ging es mir um die Frage, ob es sie geben kann, die "andere Welt"?
Kann das sein??
Heute gefällt mir die Idee, Narnia, das Land im Wandschrank
mit meinem "Herzensland" zu vergleichen.
Was ist da alles hinter der Tür verborgen?
 Wieviel Winter regiert? Erstarrt, versteinert?
Wieviel Frühling kann ich schon ahnen?
Wieviel Grün und Blühen gibt es schon?
Was muss geschehen, bevor mein Land frei sein wird?

Ich habe versucht, mein "Herzensland" auf eine große Pappe zu malen,
 den Landschaften, Orten und Perönlichkeitsanteilen Namen zu geben.


Ich sitze vor meiner Pappe und habe ein Schlüsselbund in der Hand.
"Julia, was sind das für Schlüssel ? " höre ich.
Ich fange an aufzuzählen: Für das soundso Land, den soundso Ort ....
Ich stocke und kann nicht weiter, weil ich das Gefühl habe, ich müsste die
Schlüssel abgeben und das kann und will ich nicht.
  
Am nächsten Morgen.
"Ich habe nur gefragt, was das für Schlüssel sind, damit du es dir bewusst
machst. Du sollst sie mir jetzt nicht geben. Im Gegenteil. Du sollst sie ganz bewusst haben!"
höre ich.
Ich bin erleichtert und beginne zu begreifen. Wie liebevoll!!
Jetzt weiß ich, was das für Schlüssel sind!
Nur wozu ich bereit bin. Nur was ich selber von Herzen möchte.
Schlüssel zu den verborgenen Erinnerungen.
Und ich habe sie und kann sie Jesus geben, 
wenn es soweit ist, mit ihm gemeinsam eine Tür zu öffnen.
Eine nach der anderen. So wie ich kann. 

 
 Mein zweiter Ausrüstungsgegenstand!
Einen weiteren habe ich schon, denn ich weiß wie die Geschichte ausgeht.
:-)
Quelle: Google Bilder


 "Und du wirst einen ganz neuen Namen tragen, 
der Herr selbst wird ihn dir geben.
Ein Schmuckstück wirst du sein, das der Herr in seiner Hand hält
wie ein König seine Krone.
Man nennt dich nicht länger "die verstoßene Frau" und dein Land
nicht "die Verlassene".
Nein, du heißt dann "meine Liebste" und dein Land 
"die glücklich Verheiratete ".
Denn der Herr wird dich lieben und sich über dich freuen,
und dein Land wird nicht mehr vereinsamt sein!"
 Die Bibel, aus Jesaja 62


 
 Schnitt




  
Im vergangenen Jahr war es so, dass ich mir jeden Monat ganz
bewussst ein "Stille-Wochenende" an der Ostsee genommen habe
und dann hier unter dem Label
"Ein Raum für mich" darüber berichtet habe.
Inzwischen habe ich gelernt, diese Stille und das Innehalten auch zu Hause
zu suchen und zu praktizieren.
Daher gibt es die monatlichen "Raum für mich"- Posts so nicht mehr.
Aber den realen "Raum für mich" gibt es noch!!
Am Wochenende habe ich die Fensterverkleidung, 
(einfach aus dem Baumarkt zugesägte, weiß-beschichtete Platten)
 angeklebt.
 



vorher
nachher

 

 Und im Mai den Tisch weiß gewischt.





 
 Liebe Grüße von 
Julia













  Buchtips:
"Entdecke das Kind in dir -und werde erwachsen" von Willy Weber
"Berufen zum Königskind   Gefangen im Trauma -Durchbruch zur Freiheit"
von Ulrike Wilmeroth/ Ursula Roderus
Seminarangebote:


Donnerstag, 8. Mai 2014

Dachterrasse

  

Mit außerordentlichem Vergnügen habe ich etwas getan,
das man eigentlich nicht tun sollte.
Holz gekärchert.
 

 Meine Dachterasse liegt an der Nordwand und 6 Monate des
Jahres erreicht kein Sonnenstrahl den Boden.
Sie war komplett grün und rutschig und ich konnte sie im letzten
Jahr deswegen gar nicht richtig nutzen.
Ich habe es mit schrubben und grüner Seife versucht,
Lösungen gegen Moos gegossen....

Und jetzt-
freue ich mich jeden Tag an dem Anblick, beinahe wie neu!
Und kein bisschen grün (außer in den Pflanzgefäßen) und kein bisschen rutschig!!!





 Einzig der Anblick des Daches der Hollywoodschaukel blieb traurig:
Hat mich den ganzen Winter über an die Segel der Black Pearl
aus "Fluch der Karibik" erinnert. :-)


Letzte Woche habe ich ein neues "Dach" genäht.


 Erstaunlicher Weise eigneten sich die Fetzen noch als "Schnittmuster",
zumindest konnte ich nachvollziehen wie das Original genäht war.
Stoff: Dralon in blaugrün von Stoff und Stil.


Ein weiteres "Zimmer", in dem ich mich wieder wohlfühle!


 verlinkt mit
RUMS



 Liebe Grüße von
Julia





                







 

Dienstag, 6. Mai 2014

Kerzenständer



 aus  alten Holzpfosten.


 Ein Familiengemeinschaftsprojekt von Schwager, Schwester und mir.


Die Hölzer sind nach dem Malen mit Häkel- und Strickdecken
vom Flohmarkt beklebt.




 Kerzendorne aus Messing.
 Das war gar nicht so einfach, weil die großen zu hoch für die 
Ständerbohrmaschine waren. 
(Zum Glück der Part des Schwagers!)
 









Liebe Grüße von 
Julia








Donnerstag, 24. April 2014

Wie ein Spiegel

In den letzten 2 Jahren, nachdem mein Mann uns verlasssen hat,
wieder zurückgekommen ist und dann vor etwas mehr als einem Jahr endgültig
gegangen ist, kam mir mein Haus oft wie ein Spiegel meines Lebens vor.

Nichts war mehr wie vorher.
Ich wollte auch nichts mehr so wie vorher!!
Unordnung. Zerstörung.
Möbel fehlten und hinterließen klaffende Wunden in der Einrichtung.
Ich habe fast alle Bilder abgenommen.
(Zu meiner "Therapie der leeren, weißen Wand" habe ich mich
schon geäußert.)

Ausgeräumte Gegenstände lagen in Haufen auf dem Boden und hatten
so schnell keinen neuen Platz.
Ich habe Farbkonzepte geändert, Wände gestrichen, Möbel von hier nach da 
geschoben und wieder zurück.
Manches geplant, manches spontan, für mich selber überraschend radikal.

Vieles angefangen, wenig zu Ende gebracht.
Mir fehlte die Kraft  und ich fand es teilweise auch okay, weil ich mich
innerlich in diesem äußeren Chaos so wiedergefunden habe.

Schnitt.

 Wann immer möglich, beginne ich meinen Tag mit einer stillen Zeit mit Gott.
Ich lese, bete...., versuche meine Sorgen, Lasten, Pläne....
loszulassen.
Seit einiger Zeit gibt es einen neuen "Programmpunkt" in
diesem Ritual.
Ich bin still und höre (zu).
Manchmal höre ich Ermutigendes, Versprechen oder Zusagen, 
die ich aus der Bibel kenne,
Liedverse.
Konkrete Ideen für den Tag.
Manchmal höre ich auch gar nichts.
Ich schreibe davon, weil mir das Chaos in meiner Wohnung
zunehmend zur Last geworden ist und ich Gott gebeten hatte, mir zu
helfen, die "Haufen" abzuarbeiten, nach seinem Zeitplan.
Wunden zu heilen, Neues zu schaffen.
 
Die erste Antwort, die ich bekommen habe, war ein 
(vorgestellter) Rundgang durch die Wohnung und 
was ich gehört habe, war folgendes:
 
"Julia, da ist gar kein fester Platz zum Sitzen und Ausruhen
und zur Ruhe kommen. Mal hier, mal da.
Nirgends ist wirklich Platz für RUHE."
(Dabei habe ich eine große Wohnung).

Ich habe dann überlegt, in welchem Zimmer so ein Ort sein könnte,
und einen Tag damit zugebracht so einen "Ruheplatz" zu schaffen.
Inzwischen gibt es 2 davon in der Wohnung.
Und ich genieße es!!

 
Auch sonst komme ich vorwärts, innerlich und äußerlich,
in kleinen Schritten.
Und immer wieder bin ich überrascht, "was dran ist".
Kleine Hussen für die Glühlampen der Lampe im Schlafzimmer.
Wollte ich schon immer machen, weil  mich die schwarzen
Fassungen so gestört haben, jedes Mal, wenn mein Blick auf die 
Lampe fiel. Nun sind sie da! Weiß!
  

Außerdem habe ich Kissen genäht,
Arte Pura inspiriert, wollte ich auch schon immer machen.
Ich will übrigens sehr viel "schon immer" machen. Grins.
  




Die alte, weiße Kiste ist neu.
War wohl mal eine Futterkiste, denn ich habe lauter
Haferkörner aus den Zwischenräumen der Bretter gesaugt,
bevor ich sie gestrichen habe.


 Das Bücherregal hat einen schlichten Vorhang bekommen,
das sorgt optisch für Ruhe.
 

Verlinkt mit 
Was wir für uns selber gemacht haben.
 

Ich beginne, mich wieder wohl zu fühlen in einigen meiner Räume.
Hoffentlich auch in meinem "neuen Leben".
Ganz soweit ist es noch nicht, aber ich kann es ahnen!


 
 Liebe Grüße von
Julia


 










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